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beim SALZBURGER MÄRCHENERZÄHLER
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Über mich

MÄRCHEN werden erst LEBENDIG wenn man sie ERZÄHLT

Märchenerzählen habe ich von meiner Urgroßmutter
gehört & gelernt.


Um 1955

Erste Begegnung mit einem Zwerg im großmütterlichen Garten beim Pflücken von Löwenzahn.

Früher Teilnehmer an Feuertänzen mit Salamanderwesen. Abendliche Einzelunterweisungen der Urgroßmutter über „schiache Mandln“, „wülde Frauen“ und dergleichen mehr.

Um 1956

Ich erlerne von der Urgroßmutter den Heuschreckenzauber.

Aufnahme in den Kreis der Hasenpfotenträger.

Meine Großmutter erzählt die besten Lügengeschichten.

Um 1958

verleihe ich einem sonnig-warmen Sonntag im August das Prädikat „Der schönste Tag in meinem Leben“.

Zur selben Zeit erste Gedanken über das Verhältnis zwischen Mikro- und Makro-Kosmos.

Ich vermutete die Welt in der Zehe eines Riesen, der wiederum auf einer Welt stand, die ebenso in der Zehe eines Riesen war.

Sehr frühe Beschäftigung mit den Märchen.

Unerklärliche Neigung zum „gestiefelten Kater“ und eine starke Abneigung bei „Dornröschen“.

Um 1961

Rotkäppchen erscheint mir im Traum. Rauche ab da „Donau 2“, später „Nil“.

Ab 1963

hat mich die Märchenwelt mehr als öfter verlassen. Ich erlernte zahlreiche Tricks, um zu ihr zurückzukehren. Die Folge waren täuschend ähnliche Erscheinungen.

Ab 1994

Gründung von „Märchen & Klang“

Zahlreiche Aufführungen in Österreich, Deutschland, Belgien.

Gründung des „MärchenMondTheaters“ für Kinder

Autor in der Zeitung „Wege“.

1998

MC „Der PamPamPuMan“

1999

Ein Buch mit eigenen Märchen entsteht: „Stille Zeitenwende“.

1999

CD „Wilderotische Märchen“

2003 

„Das Birnbusenwunder“ – Märchen aus der eigenen Feder mit Zeichnungen v. Drago Druskovic

2003 

„Die Wacholder“ – Märchen aus der eigenen Feder mit Aquarellen v. Theresa Hültner.

Ab 2004

Die Urstrumpftante (anima mundi) warnt mich vor den herrschenden Verhältnissen.

Das Märchen "Herrn Bauches  Reisen um sich selbst" entsteht.

Um mich im Äther zu entsenden Radiomacher in der Radiofabrik Salzburg - die MondLichtMärchen entstehen.

 

 

Peter Laub im Vorwort meines Buches "Das Birnbusenwunder":

 
 

Christian Ploier

gehört zu den wichtigen gegenwärtigen Märchenerzählern. „Mundwerker“ nennt er sich und spielt damit auf das Handfeste seines Tuns an. Wie der Handwerker Dinge herstellt, so „wortet“ er Bilder in die Köpfe der Menschen. Denn in jeder einzelnen Erzählung schreitet Ploier die ganze weite Empfindungspalette seiner jungen und alten Zuhörer ab: Von der milden Naturschilderung zum derben Ränkespiel, vom feinen Liebesgesäusel zu den irdischsten Formen menschlicher Hingabe, von den zartesten Verstrickungen zu den gröbsten und grausamsten körperlichen Leiden und von dort zu den seligsten Glücksgefühlen. Bilder des menschlichen Daseins in kraftvoller, ja wie von den Elementen beschworenen Form, mit tiefem beidhändigen Griff aus der Erde herausgezogen. Seine Figuren, die Frettinnen, starken Moor- und Wildfrauen, die verliebten Drachenmänner und listigen Schlingenziffs, sind von einer bestrickenden, wuchernden Naturmagie, die jedem, der Christian Ploier zuhört, direkt in die Seele geht, ohne einen Umweg über den Verstand zu nehmen. Diese Wesen treten in Kontakt zu Menschen, deren Skurilität bisweilen die der magischen Wesen in einer Weise übersteigt, dass man nicht mehr recht weiß, auf welche Seite man sich zu schlagen hat.
 
 

 

 



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